Wandern in Obergurgl Hochgurgl, Wandern in tirolWandern in Obergurgl - Hochgurgl in Tirol

Für weniger geübte Bergsteiger ist bei Hochtouren und Gletscherüberquerungen (Achtung: Gletscherspalten) ein Bergführer zu empfehlen. Gletscherüberquerungen sind nur mit Seil und in einer Gruppe möglich. Vor Antritt einer Wanderung oder Bergtour sollten Sie bei Ihrem Vermieter das Ziel und die Zeit der voraussichtlichen Rückkehr bekanntgeben. Gehen Sie langsam, machen Sie regelmäßig Pausen und nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich.


Blaue Bergwanderwege sind leichte Bergwege!

Sie sind gut und lückenlos markiert, ausreichend breit, oft nur mäßig steil, nicht ausgesetzt, auch bei Schlechtwetter relativ gefahrlos. Sie sind geeignet für die ganze Familie und können mit passendem Schuhwerk und üblicher Wanderausrüstung begangen werden.

Rote Wanderwege sind mittelschwierige Bergwege!

Sie sind markiert, überwiegend schmal, oft steil angelegt, teilweise ausgesetzt und setzen bei Schlechtwetter Erfahrung voraus! Teilweise Bergwege mit kurzen gesicherten Kletterpassagen. Das sind Stellen, die nur mit Gebrauch der Hände überwunden werden können. Diese Wege sollten nur von trittsicheren, ausdauernden Bergwanderern mit entsprechender Bergausrüstung begangen werden.

Schwarze Wanderwege sind schwierige Bergwege!

Sie sind markiert, schmal, ganz oder zum Teil sehr steil angelegt, oft ausgesetzt und können bei Schlechtwetter gefährlich sein. Es sind Wege, die auch längere gesicherte Kletterpassagen aufweisen können und nur von absolut trittsicheren, konditionsstarken, absolut schwindelfreien, alpin erfahrenen Bergsteigern mit einer den Anforderungen des Weges entsprechenden Bergausrüstung begangen werden sollten. Auch die sogenannten Klettersteige zählen zu den schwarzen Bergwegen.
 

 

4 Grundregeln für Ihre Sicherheit beim Wandern

  • Gehen Sie nur fit und gesund in die Berge!
    Planen Sie die Tour der Tages- und Jahreszeit, sowie den Wetterverhältnissen entsprechend. Achten Sie auf gutes Schuhwerk mit fester Profilsohle, gute Bekleidung gute Ausrüstung. (Nässe, Kälte)
     
  • Beachten Sie die Wegeinteilung nach den Schwierigkeitsgraden!
    Passen Sie das Gehtempo Ihren Fähigkeiten an. Zu Beginn 30 min. langsam warmgehen. Alle 2 Stunden eine Rast von 10 min. zum Essen und Trinken einlegen. Ab 2.000 m Meereshöhe genügend Zeit lassen, um sich zu akklimatisieren. Bei Ermüdung und Erschöpfung sofort ausgiebig rasten! Während der Bergtour ausreichend trinken. Alkohol während der Tour vermeiden.
     
  • Grundsätzlich auf markierten Wegen bleiben!
    Haben Sie sich verirrt, bleiben Sie an Ort und Stelle und machen Sie sich durch das alpine Notsignal (6 Pfiffe oder 6 Blinkzeichen pro Minute, 1 Minute Pause) bemerkbar. Wiederholen, bis Hilfe kommt!
    Nicht vergessen: Erste-Hilfe-Material und Notfallausrüstung! Hilfeleistung für andere, in Not geratene Personen, ist Pflicht!
     
  • Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
    Hinterlassen Sie keine Abfälle und nehmen Sie den Müll wieder mit zurück ins Tal.