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Höchstgelegenes Motorrad-Museum Europas entsteht in Hochgurgl

Es ist ein wahrhaft ambitionierter Plan: ein Motorrad-Museum, eine moderne Seilbahnstation, die Mautstelle einer der populärsten Hochalpenstraßen des Landes sowie ein großzügig gestaltetes Restaurant in einem Gebäude zusammenführen.
Das Zwillings-Brüderpaar Alban und Attila Scheiber steht als Bauherr hinter diesem wohl weltweit einzigartigen Konzept. In den vergangenen Jahren haben die Scheibers eine der kostbarsten Sammlungen historischer Motorräder in Österreich aufgebaut. Was lag näher, als die rund 170 erlesenen Exponate der Öffentlichkeit genau dort zugänglich zu machen, wo das Interesse naturgemäß am größten ist? Die Timmelsjoch Hochalpenstraße gilt unter Motorradfahrern aus ganz Europa als eine der attraktivsten Routen über die Alpen. Zehntausende fahren jedes Jahr über das Timmelsjoch, Österreichs höchst gelegenen Straßen-Grenzübergang, und somit künftig am Crosspoint und dem darin untergebrachten Motorrad-Museum vorbei.

Das Top Mountain Motorcycle Museum ist das höchstgelegene seiner Art in Europa und wird in Grenznähe zwischen Nord- und Südtirol eine passende Heimat finden. Rund 170 kostbaren Juwelen für Zweirad-Nostalgiker stellt es aus. Als „Paten“ für das Ötztaler Prestige-Projekt gewannen die Betreiber Motorradlegende Giacomo Agostini. Der mit 15 WM-Titeln erfolgreichste Fahrer der Motorrad-Weltmeisterschaft reiste zum Spatenstich persönlich an und geriet angesichts der in Hochgurgl versammelten Klassiker unverzüglich ins Schwärmen.

Auf der 2.600 m² großen Ausstellungsfläche finden sich Kostbarkeiten wie Motoguzzi, MV Augusta, Ducati, BMW, NSU, DKW, Zündapp, Triumph, Sunbeam, Norton, Matchless, A.J.S., Brough Superior, Vincent, Honda, Henderson, Indian und natürlich Harley Davidson. Von den großen Motorradmarken ist jedes historische Jahrzehnt repräsentiert, so etwa mit Harleys von 1914, 1926, 1938 sowie den 1940er und 1950er Jahren. Ähnlich vielfältig sind die Marken Triumph, Indian und BMW vertreten. Als besondere Highlights gelten eine Brough Superior aus dem Jahr 1939, die der legendäre Konstrukteur und Rennfahrer George Brough selbst gefahren haben soll, oder eine Zweizylinder-Indian von 1912. Und natürlich jene MV Augusta mit der Giacomo Agostini Rennen bestritten hat. Das älteste Stück hat k.u.k.-Bezug, nämliche eine 1905er Laurin & Klement, dem böhmischen Vorgänger-Unternehmen von Skoda. Neben den Zweirad-Unikaten finden auch einige exklusive Autos Platz im Museum, allesamt mit Renngeschichte. Beispielsweise ein Ferrari Californian Spider, ein Porsche 959 oder ein Lotus 23 B.

Neben seiner außergewöhnlichen Sammlung und der exponierten Höhenlage macht die Kombination mit einer modernen Seilbahnanlage das Top Mountain Motorcylce Museum so außergewöhnlich. Denn im selben Gebäude, quasi nebenan, ist auch die Talstation der neuen Kirchenkar-Gondelbahn untergebracht. Die Einseil-Umlaufbahn ist das jüngste Glanzstück im Skigebiet von Obergurgl-Hochgurgl, einem der renommiertesten Österreichs. Im „Diamant der Alpen“ – so der Destinations-Claim – ist Skifahren auf 110 Pistenkilometern von Mitte November bis Anfang Mai möglich. Während der Wintermonate herrscht aufgrund der Höhenlage (1.800 bis 3.080 m) Schneegarantie.

Der Top Mountain Crosspoint besticht mit einer zeitgemäßen Formensprache, der Tiroler Architekt Michael Brötz zeichnet für die geschwungen-organische Linienführung des Objektes verantwortlich. „Schneewechten standen Pate für die Form.

Auf diese Art lässt sich das Gebäude mit der Landschaft wesentlich besser verschmelzen und auch bei der Wahl der Materialien haben wir auf Natürlichkeit gesetzt“, erklärt der Planer. Die Gebäudefassade wurde fast durchgängig in Holz ausgeführt. Das sprichwörtliche „Alles unter einem Dach“ findet in der Erlebnisvielfalt des Top Mountain Crosspoint einen gänzlich neuen Ansatz. „Nach einer Fahrt auf der Skipiste kann der Besucher beispielsweise in Ruhe die Schmuckstücke des Museums betrachten und sich anschließend im Restaurant noch kulinarisch verwöhnen lassen“, weist Brötz auf die Erlebnisvielfalt des Top Mountain Crosspoint hin.
 
 
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